Es ist doch schön, wenn die Kohlesäureblasen auf deinem runden Bäuchlein grasen ...

Gedicht eines Kurgastes (Auszug)

Die Thermalquellen – silberklar und lebendig

Die Natur hat Bad Ditzenbach reich mit Quellen beschenkt. In der Vinzenz Klinik nutzen und pflegen wir diesen kostbaren Schatz der Natur für die Gesundheit unserer Patienten. Unsere ortsgebundenen Heilmittel sind:

Canisiusquelle

Das stark kohlensäurehaltige Thermalwasser der Canisiusquelle sprudelt mit einer ursprünglichen Temperatur von 46° Grad Celsius aus dem 600 Meter tief gelegenen Muschelkalk. Die Quelle ist mehrere tausend Jahre alt und so gut wie frei von schädigenden Umwelteinflüssen.

Das warme Wasser der staatlich anerkannten Heilquelle speist alle Becken der Vinzenz Therme. Die hohe Konzentration der natürlichen Kohlensäure im Badewasser ist in Baden-Württemberg einmalig. Diese hohe Konzentration von der Quelle bis in die Becken zu erhalten, wird durch ein aufwändiges Verfahren sichergestellt. Die Kohlensäure diffundiert beim Baden in die Haut, verbessert den Blutfluss und wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus. Das Thermalmineralwasser wird in der Hydrotherapie genutzt, um den Gelenk- und Stützapparat positiv zu beeinflussen.

Der Fund der heutigen Canisiusquelle 1971 war nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Klinik, es war die erste Thermalwasserbohrung auf der Schwäbischen Alb überhaupt.

  • Canisius-Quelldaten im Detail

    Einstufung: Heilquelle
    Staatlich anerkannte Heilquelle, mehrere tausend Jahre alt. Daher von Umwelteinflüssen so gut wie frei. Charakteristik: „fluoridhaltiger Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Thermal-Säuerling” (Auszug aus der Kontrollanalyse vom 15.12.2000)

    Heilanzeigen für Bäderanwendungen

    • bei degenerativen Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken wie Arthrosen, Spondylarthrosen, Osteochondrose und Osteoporose
    • bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie chronischer Polyarthritis, Morbus Bechterew, Kollagenosenund Weichteilrheumatismus
    • bei Rehabilitation nach Implantation von Hüft-, Knie- und Schulterendoprothesen
    • nach Bandscheiben-Operationen und Wirbelkörperfrakturen sowie nach Unfällen
    • bei Bewegungsstörungen infolge neurologischer Erkrankungen

    Gegenanzeigen für Bäderanwendungen

    • bei akut entzündlichen Zuständen
    • bei bösartigen Tumorerkrankungen
    • bei aktiver Tuberkulose
    • bei verschiedenen Herzerkrankungen wie
      • ausgeprägter Herzdekompensation
      • nach frischem Herzinfakt
      • schwerem Bluthochdruck mit hohen diastolischen Werten
      • schweren Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße mit ausgeprägten Formen der Angina pectoris

Vinzenz- und Ludovikaquelle

Die Vinzenz- und Ludovikaquelle sind zwei kohlensäurereiche Mineralquellen. Sie haben im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung und sprudeln aus eigenem Auftrieb aus dem 15 Meter tief gelegenen Braunen Jura.

Das Wasser der beiden Quellen ist bei äußerlicher Anwendung für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet. Insbesondere bei Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck können kohlensaure Wannenbäder Erstaunliches bewirken.

Den „Kohlensäuerlingen“ verdankt Bad Ditzenbach seine Entstehung. Urkundlich erwähnt wurden die Quellen erstmals 1566.

  • Vinzenz-Quelldaten im Detail

    Einstufung
    Zum Gebrauch als Tafelwasser. Charakteristik: „Calcium-Hydrogencarbonat-Säuerling” (Auszug aus der Kontrollanalyse vom 19.2.1992)

Marienquelle

„Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf" (Leonardo da Vinci). Nichts ist so rein und belebend wie ein Schluck frisches Quellwasser. Auf seinem Weg durch die Erd- und Gesteinsschichten reichert es sich mit heilsamen Substanzen, Nährstoffen und Salzen an, die nur da unverfälscht zur Wirkung kommen, wo das Wasser aus der Erde sprudelt.

Die Marienquelle ist eine salinische Bittersalzquelle mit einem hohen Gehalt an Natrium- und Calciumhydrokarbonat. Die Marienquelle ist eine staatlich anerkannte Heilquelle.

  • Marien-Quelldaten im Detail

    Einstufung
    Staatlich anerkannte Heilquelle. Charakteristik: „Fluoridhaltiges Calcium-Natrium-Magnesium-Sulfat-Hydrocarbonat-Wasser.”
    (Auszug aus der Kontrollanalyse vom 15.12.2003)